Mittwoch, 9. Mai 2018

Sonnendruck


Mit einem Jahr Verspätung für die Post Kunst Werk Sommerpost von 2017 bin ich dem Sonnendruck verfallen. Eine sehr gute ausführliche Anleitung dazu findet ihr hier *klick.
Da bei mir die Zeitfenster zum ungestörten werkeln immer ziemlich klein sind, habe ich meine Stoffe allerdings nach dem Anfärben und abdecken mit Schablonen, nicht in der Sonne getrocknet sondern im ganz schwach erwärmten Backofen <50°C. Das funktionierte fabelhaft und ging auch sehr schnell. Die Idee stammt nicht von mir, sondern aus den weiten des Netzes, aber an die genaue Quelle kann ich mich leider nicht erinnern.

Zuerst habe ich mir Schablonen mit der Heißklebepistole gemacht. Diese Idee stammt ursprünglich von Kristina, gesehen hatte ich etwas dazu aber zuerst bei Michaela.



Als Farbe habe ich Seidenmalfarbe verwendet, beim ersten Versuche habe ich die Farbe nur wenig verdünnt, das Ergebnis ist trotzdem ganz schön. Lustigerweise sind Forder- und Rückseite sehr unterschiedlich.


Der selbe Druck von beiden Seiten

 Kurzes überlegen brachte mich dann darauf, dass die Glasplatte auf der der Stoff liegt, sich im Ofen ja auch erwärmt hat und deshalb die Stoffunterseite schneller getrocknet ist, als die Oderseite. Dadurch sind die Farbpikmente nach oben gewandert. Die Oberseite wurde dunkler als die Unterseite. Bei weiteren Versuchen habe ich die Temperatur im Ofen noch etwas niedriger gehalten als beim ersten, da der Heißkleber dabei leicht klebrig wurde und ich bedenken hatte, er würde nicht mehr vom Stoff zu lösen sein. Anscheinend hat sich durch diese Reduzierung auch die Glasplatte nicht mehr so sehr erwärmt und der Unterschied zwischen Forder- und Rückseite ist viel kleiner.

 Das Erste ist die selbe Schablone wie oben. Das in der Mitte war ein Freitagsfisch für Andiva auf Instagram. Für das Letzte habe ich Farbreste und Heißklebepistolenschablonen verwendet die meine Tochter schon vor längerer Zeit für etwas anderes gemacht hatte.

Außerdem habe ich Schablonen aus einer Plastikhülle ausgeschnitten. Zuerst einfach irgend welche Schlenker,


später bin ich aber darauf gekommen ich könnte ja den Sonnendruck mit dem Maithema des Mustermittwochs bei Michaela verknüpfen. Maibäume-Baummuster. Wie gut, das ich noch ein Fläschchen Maigrün im Haus hatte :-) Die Bäume sind ebenfalls einfach aus Plastik ausgeschnitten und auf dem Stoff ausgelegt.


Einmal gerade angeordnet


und einmal mehr so als Wäldchen


Die Bäumchen kann man sicher noch kreativ irgendwie veredeln, Blüten aufsticken, Knöpfe aufnähen, bemalen oder, oder oder... Dafür hatte ich bisher aber noch keine Zeit und eigentlich gefällt mit der Stoff auch so ganz gut. Aus den Geraden noch schnell einen Musterstreifen und eine -fläche gemacht:



Ist natürlich nur schnell zusammengeschustert, aber trotzdem ganz nett. Noch ein bisschen gespielt, in grau (das Baby schläft brav ;o)):


Einer geht noch:


Märchenwald bei Nacht, oder so. Jetzt muss ich aber noch schnell das Bad putzen bevor der Zwerg aufwacht. Beim Mustermittwoch gucken kann ich auch mit Zwerg auf dem Schoß. Putzen degegen...

Freitag, 4. Mai 2018

Freitags am Rübenacker


Diese Woche habe ich es endlich geschafft, mir einen kleinen Strauß für die Vase binden zu lassen, die ich von meiner Oma geerbt habe. Er ist mir einen Ticken zu "normal" und langweilig geraten, aber die Farben passen wunderbar.


Außerdem habe ich diese verrückte Tulpe im Blumenladen entdeckt. So eine habe ich noch nie gesehen. Sie sieht fast aus wie eine Artischocke oder etwas ähnliches. Man sehen ob sie sich noch verändert wenn sie mehr aufblüht.
Tulpe und Sträußchen verlinkt bei Holunderblütchen.



Außerdem habe ich diese Woche zum Frühjahrsputz geblasen. Ist ja erst Mai, also noch Frühling ;o) Neben der Fenstern und Kleiderschränken habe ich mir auch unseren Vorratsschrank vorgenommen. Da ist so viel Zeug drin, das muss dringend mal verbraucht werden. Ich habe Brokkoli-Reis-Salat mit Mandeln gemacht, der Brokkoli war natürlich nicht im Küchenschrank ;o) und Kuchen gebacken. Der ist der HAMMER! Allerdings High-Karb und High-Fat. Ich stehe ja nicht wirklich auf sehr süß und der Kuchen ist sehr süß, aber soooo lecker. Dabei habe ich das verwendete Rezept (zum Original *klick*) aus dem Netz noch etwas entzuckert und verändert. Hier meiner Version für euch:



Pekannussschnitten mit Kokos und Haferflocken 

Zutaten für den Teig

  • 90 g kernige Haferflocken
  • 80 g brauner Zucker
  • 40g Kokosblütenzucker 
  • 70 g weiche Butter
  • 70g Kokosöl 
  • Prise Salz
  • 1 großes Ei
  • 1/2 Pk Vanillezucker
  • 190 g Mehl
  • 110 g fein gehackte Pekannüsse
  • 40 g ungesüßte Kokosflocken
  • 1EL Backpulver

Zutaten für den Belag

  • 90 g grob gehackte Pekannüsse
  • 60 g Butter
  • 80 g brauner Zucker
  • 40g Kokosblütenzucker 
  • Prise Salz
  • 5 EL Sahne
  • 1/2 Pk Vanillezucker

  1. Backofen auf 180 C vorheizen. Eine rechteckige Backform mit Backpapier auslegen. 
  2. Die Haferflocken mit 6-7 EL kochenheißem Wasser Übergießen und beiseite stellen. 
  3. In einer Schüssel beide Zuckersorten, Butter, Kokosöl, Vanillezucker und Salz schaumig rühren. Das Ei dazugeben und unterrühren.
  4. In einer zweiten Schüssel Mehl, Nüsse und Backpuler gut vermischen. Die Mischung mit den Haferflocken zu den Zutaten in der erste Schüssel geben und alles zu einem gleichmäßigen Teig rühren.
  5. Masse in die Form geben und gleichmäßig verteilen und im vorgeheizten Ofen 25-30 Minuten backen (Stäbchenprobe).
  6. In der Zwischenzeit für den Belag die Butter in einem kleinen Stieltopf  schmelzen. Pekannüsse und beide Zuckersorten, Salz, Sahne und Vanillezucker zugeben. Unter ständigem Rühren bei starker Hitze 2 Minuten (nicht länger!) kochen.
  7. Sofort gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen. Den Kuchen ganz auskühlen lassen und dann in Rechtecke schneiden. Am Besten in einer Dose mit Butterbrotpapier dazwischen aufbewahren. Der Kuchen soll sich kühl gelagert eine Woche halten. Wenn er nicht schneller aufgefuttert wird.
Ich backe den Kuchen sicher noch mal, dann allerdings mit noch weniger Zucker im Teig. Ich glaube das schmeckt trotzdem noch lecker, ist aber nicht mehr ganz so monströs süß.


 Irgendwie habe ich das Ende des Aprils für einen Monatsrückblick verpasst, deshalb hier wenigstens ein paar Foto-Collagen aus dem Dänemarkurlaub.
 Tirpitz Museum Blåvand (sehr sehenswert!)

weiße Ostern

 Besuch im Zoo von Blåvand (netter Zoo, aber eher was für kleinere Kinder)

Verlinkt bei den Monatsimpressionen der Fredissimas  und ab Samstag bei Andreas Samstagsplausch
 Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!
 Jennifer 




Mittwoch, 25. April 2018

Mandala


Heute ist der letzte Mustermittwoch mit dem Thema Mandala  bei Frau Müller in. Dazu habe ich heute früh noch schnell einen Nadelbriefe fertig gemacht.
(Winke winke Frau Nahtlust).



Genäht ist der Brief aus mit Avocadoschale gefärbter alter Bettwäsche. Das Muster ist teils gestickt, teils mit Acrylfarbe aufgemalt. Unter dem Mandala sind noch ein paar mit der Maschine genähte Kringel. Die waren vor dem Mandala da, mir aber zu langweilig.

Ich glaube das Knopfloch ist mein erstes handgenähtes seit 30 Jahren.  Nicht ganz exakt, entschuldigen Sie Schwester Ameranda, an Ihrem Unterricht lag es sicher nicht. Sie waren ja immer sehr für Ordnung und Präzision.




Der Knopf ist ein Flohmarktfund.


Der Brief ist einfach nur ein gefalteter Streifen, da ich keinen passenden Filz hatte.