Montag, 29. Januar 2018

Der Ritmeester und die Geliebte des Nordens


Der Papieranteil meiner heutigen Beiträge zu Susannes Papierliebe: Alt und Neu ist nicht besonders hoch. Ich hoffe ihr seht es mir nach, aber beim freien Werkeln ist das Ergebnis am Ende oft nicht so wie anfangs gedacht.

Ich habe eine weitere Seite für mein Jahrbuch 2018 gemacht.

Die Geliebte des Nordens



Basis ist mit Granatapfelschale gefärbte Baumwolle, darauf Stücke einer gestickten Tischdecke, Wäschespitze, Stoffsechseck, Worte aus einem Katalog und ein Frauenbild von einer Nostalgiepostkarte.

Schachtel 2/2018
Ritmeester


Zigarillodose aus Blech, Margarinefigur, gelochte Spielkarte, Stück einer gestickten Tischdecke, Plastikbaum und -pferdchen

Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen, ich habe auch keine Zeit mehr dafür. Der Rübenprinz verlangt meine ungeteilte Aufmerksamkeit.

Und wer könnte diesem kleine Mann schon wiederstehen?


Montag, 22. Januar 2018

Schachtel 1/2018: Mädchen


"Keine Zeit, keine Zeit" Ich komme mir gerade etwas vor wie das weiße Kaninchen. Deshalb hier ganz schnell ohne viel Text mein heutiger Beitrag zu Susannes Papierliebe: Alt und Neu.


Vom Flohmarkt Kamm und Hasen; aus Omas Nähkästchen die Garnrollen; die Zahl ein Gehwegfund. Die Schachtel enthielt mal Kieler Sprotten aus Schokolade. Das Hintergrundpapier kam mal als Postverpackung bei einer Aktion zu mir. Leider weiß ich nicht mehr welche begabte Bloggerin es so toll bedruckt hat. Und ein Buchausriss mir goldener Farbe auf das Wort Mädchen reduziert.

Die Schachtel soll 2016 nicht die einzige bleiben. Solche kleinen Projekte machen mir nämlich wahnsinnig viel Spaß.

So viel zu tun, deshalb wusel ich jetzt weiter. Heute Abend habe ich dann hoffentlich Zeit mir ein paar eurer heutigen Blogpostsanzusehen.



Mittwoch, 17. Januar 2018

MMI: Kürbis-Hack-Auflauf mit Feta


Gestern hatte ich morgens Zeit zu herumspielen, da habe ich mir gedacht, ich spiel mal Foodblogger. Weil die Kammera oben lag, wo das Kind schlief und weiter schlafen sollte, sonst wäre meine Spielzeit gleich vorbei gewesen, sind die Fotos mit dem Smartphone gemacht. Trotzdem ganz ordentlich, finde ich. Weil ich es blöd gefunden hätte etwas nur für Fotos zu kochen, habe ich einfach schon unser Abendessen gemacht. Einziges Zugeständniss, normalerweise hätte ich den Auflauf erst entsprechend vor der Essenszeit in den Ofen gestellt, nun war er eben um 10:30 Uhr halt schon mal kurz im Ofen, so das ich ein "fertig"-Bild machen konnte.


Da das Rezept ohne Kartoffeln oder Nudeln auskommt ist es möglicherweise sogar lowcarb, nicht das mir das wichtig wäre. (In einen Krebbel beißt)

Zutaten: 
(für 4 Personen, normale Esser)
1/2 Hokkaido Kürbis (ca 500-600g)
2 kleine Zwiebeln
12 Kirschtomaten
500 Hack gemischt
1 Knoblauchzehe
200g Feta
3EL Tomatenmark
2 Hand voll geriebener Emmentaler
250ml Gemüsebrühe
200ml Sahne
je 1 El Oregano und Thymian
1/2 TL Zimt
je 1 Messerspitze Kümmel und Kreuzkümmel
Salz und Pfeffer
Etwas Öl



  • Den Kürbis und die Zwiebeln würfeln, die Tomaten halbieren, der Feta grob zerkrümeln 
  • Die Kürbiswürfel in einem Topf mit 1EL Öl etwas andünsten bis eine leichte Bräune entsteht, dann Brühe zugießen und bißfest weich kochen. Darf nicht zu weich werden da der Kürbis in der Auflaufform noch nachgart. Der Kürbis aus der Brühe nehmen und 1 kleine Tasse der Kochflüssigkeit aufheben.
  • In der Zwischenzeit das Hackfleisch in einer Pfanne braten. Zwiebel und Knoblauch kurz mitbraten, dann Tomatenmark und Kräuter hinzufügen. Ist soweit alles gar die Tomatenhälften untermischen und kurz mitbraten. Mit Zimt, Kreuzkümmel, Kümmel und Pfeffer würzen. Mit dem Salz solltet ihr euch etwas etwas zurückhalten, Feta und Brühe bringen ja auch Salz mit.
  • Die Hälfte der Kürbiswürfel in eine Auflaufform geben. Darüber die Hälfte von Hackfleisch und Feta geben. Den Vorgang wiederholen, dann die Brühe mit der Sahne mischen und darüber gießen. Nochmal etwas pfeffern und alles mit dem geriebenen Käse überstreuen.


  • Wenn ihr den Auflauf für einen späteren Zeitpunkt vorbereiten wollt, lasst ihr in jetzt so stehen. (Vielleicht etwas abdecken.) Falls nicht kommt er nun für ca. 25 Minuten bei 180° Umluft (oder 200° Ober-/Unterhitze) in der Ofen bis er schön gebräunt ist. Wenn ihr den Auflauf erst nach einigen Stunden in den Ofen stellt, dauert es natürlich etwas länger, da nun alles erkaltet ist.
  • Variationsmöglichkeiten: Kürbis durch gekochte Kartoffeln oder Süßkartoffeln ersetzen (damit ist natürlich Essig mit lowcarb), oder eine Mischung aus beidem. Dann solltet ihr aber statt der Kochflüssigkeit des Kürbis eine kleine Tasse Brühe mit der Sahne mischen. Lecker ist auch eine Mischung von Karotten und Kohlrabi, da geht ihr so vor wie bei dem Kürbis. Ihr könnt auch alles mögliche andere Wintergemüse nehmen, z.B. Brokkoli, Rosenkohl oder Blumenkohl. Bei Blumenkohl würde ich allerdings den Feta weglassen und nur Emmentaler verwenden. Ich finde die Kombination etwas merkwürdig.
  • Dazu passt schön noch ein kleiner Feldsalat.
 


 So ein Auflauf ist im Winter für mich ein echter Seelenwärmer, Entschuldigung wenn ich Foodblogger spiele muss ich natürlich Soulfood schreiben. Deshalb und weil ich solches Essen nicht nur am Mittwoch mag verlinke ich meine Foodbloggerspielerei mein Rezept bei


Freitag, 12. Januar 2018

Die Woche am Rübenacker


Diese Woche hatte ich Geburtstag und wurde morgens mit Blumen von jedem Familienmitglied überrascht.


Das "Gärtchen" mit den Traubenhyazinten ist von Herrn Z., die bunten Sträuße von meinen Rübenmädchen und die einzelne Rose vom Rübenprinz. Wie er die wohl gekauft hat? Er kann doch weder sprechen noch laufen, so mit 6 1/2 Monaten *kicher*
Inzwischen habe ich die Blumen im Haus verteilt so das ich mehr davon habe.

Passend zum Geburtstag habe ich mir auch eine Streichholzschachtel gemacht.



Die Illustrationen sind aus dem 365-Tage-Kalender von Flow aus dem vergangenen Jahr und flüsterten mir "Geburtstag" zu. Den Kerzenständer hat die kleine Rübe aus Knete gemacht und eigentlich ist er eine Rose.

Passend zu Frau Müllerins Mittwochs Muster Thema "Hexagons" für Januar habe ich eine weitere Seite für mein Jahrbuch 2018 gemacht. Ich fürchte meine Stoffseite ist ein wenig Copy Cat zu den Hexagon-Projekten von Susanne und Mano. Das finde ich eigentlich blöd. Normalerweise schaue ich mir Projekte, die andere zu einem Thema erarbeitet haben, erst an wenn meines fertig ist um einen solchen Effekt zu vermeiden. Aber nun hat es sich eben so ergeben.


Der Untergrund ist aus älterer Baumwollbettwäsche die ich mit Avocadoschale eingefärbt habe. Der Stoff liegt dreifach für mehr Volumen und Festigkeit. Die Linien sind mit der Maschine genäht. Die beiden hellen Sechsecke sind aus Strukturpaste, ich habe sie mit Hilfe einer Pappschablone aufgebracht. Das Graue ist Acrylfarbe. Weil mir die aufgenähten Stoffstücke zu hell waren, habe ich sie mit Kaffee bräunlicher gefärbt. Die Buchstaben und die Zahl sind mit gekauften Stempeln gemacht.

Beim Spaziergang mit dem kleinen Mann habe ich endlich mal wieder daran gedacht Fotos zu machen. Allerdings nur mit dem Handy.


Sehrfrühblüher, sehr früh erwacht, sehr fotounwillig, sehr fotogen verrostet, sehr exakt geschnitten (grusel), sehr individuell beleuchtet (da wohnt ein Berner Sennenhund).

 Meinen Post verlinke ich bei Andreas Samstagsplausch und Holunderblütchens Friday-Flowerday.


Montag, 8. Januar 2018

Papierliebe: Altes und Neues Jahrbuch 2018


Außer meine verschiedenen Nähprojekte zu beenden möchte ich dieses Jahr natürlich auch "spielen". Nachdem ich mich ein wenig im Netz umgesehen habe wurde mir bewusst, dass ich gerne mehr mit Mixed Media machen möchte und das möglichst frei, aber doch so das ich am Ende des Jahres ein Gesamtprojekt habe und nicht nur Einzelteile. Da kam mir Susannes Post zum Abschluß ihrer Eye Peotry hier wieder in den Sinn. Mit einfachen Buchbinderinge lassen sich alle Arten von Seiten zu einem Buch vereinen. Einmal von der Idee begeistert (und mit etwas babyfreier Zeit ausgestattet) habe ich mich auch gleich ans Werk gemacht. So sind Buchdeckel für mein Buch und auch ein "Blatt" entstanden.



Die Buchdeckel sind einfach Buchdeckel die ich von einem Buch (ca DIN A5) abgeschnitten habe. Der ursprünglichen Titel ist mit einer auf Leinen genähten Jahreszahl überklebt, die offenen Kanten mit Stoffklebeband verdeckt.

Die erste Seite besteht aus dem Verpackungsmüll einer Kleiderbestellung und diversen Sachen die ich schon länger aufgehoben hatte. Ich habe einfach wild kombiniert bis sich ein stimmiges Bild ergeben hat.




Innen befindet sich ein Stück Graupappe darüber Seidenpapier. Dazwischen habe ich ein kreisrundes Stück von einer Herzkönigin Karte und ein ausgeschnittens A gelegt und festgenäht. Die Zahlen sind gestempelt. Außerdem habe ich einen Streifen von einer Buchseite, besticktes Band und einen Glückskekszettel festgenäht.


 Um die etwas unordentlichen Nähte auf der Rückseite zu verstecken habe ich hier unter das Seidenpapier ein Stück Geschenkpapier gelegt, das ich beim Ausräumen des Hauses meiner Großmutter gefunden habe. Sie muss es Jahrzehnte aufgehoben haben. Das Design wirkt wie aus den 50ern oder 60ern. Das konnte ich einfach nicht wegwerfen. Vielleicht hat es ihr ja etwas bedeutet? War vielleicht ein besonderes Geschenk darin eingepackt?


Ich mag sehr wie das Seidenpapier das darunterliegende "vernebelt".

So ist aus Altem etwas Neues entstanden und damit passt mein Buchanfang sehr schön zu Susannes Papierliebe Thema im Januar "Altes und Neues" *klick*

Ich freue mich schon sehr aufs weiter werkeln, dafür habe ich schon Stoff in Arbeit. Der muss aber noch etwas "reifen". Hihi



 

Freitag, 5. Januar 2018

Freitags am Rübenacker


Immer am Jahresbeginn stellt sich die Frage, was fange ich an mit dem neuen Jahr?

 Kleine Werkeleien von mir für den Rübenprinz

In beruflicher Hinsicht ist es klar - nichts. Ich bin daheim mit dem Rübenprinz und werde es genießen. Genau wie bei den Rübenprinzessinen. Für mich ist es ein tiefes inneres Bedürfnis in den Babyjahren ganz für meine Kinder da sein zu können. Sie werden so schnell groß und dann ist es immer noch früh genug sie anderen Menschen länger anzuvertrauen. Zum Glück sind Herr Z. und ich uns da einig und eine großzügige Geste ermöglicht es uns auch beim dritten Kind so zu verfahren.

In kreativer Hinsicht bin ich noch am überlegen, ein Jahresprojekt wie die Streichholzschachteln von 2017 oder der 365-Tage-Quilt von 2014 hat sich bisher nicht ergeben. Vielleicht ergibt sich da aber noch etwas. Vorgenommen habe ich mir auf jeden Fall Dinge zu beenden. Im Anfangen bin ich nämlich ganz groß, aber im Beenden recht mangelhaft. So liegen hier einige angefangene Patchworkdecken herum.
 Der Schwarz-Weiß-Quilt von 2016 *klick*
der Jahresquilt von 2015 *klick*
der Dreieckquilt von Anfang 2015 *klick*,
 das ewige English Paper Piecing Projekt *klick* 
und eine Decke für den Rübenprinz die bisher nur aus Blocks besteht und den ich noch nie gezeigt habe.  Die Decken möchte ich möglichst alle bis Ende des Jahres beenden. Damit ist schon einiges zu tun. Außerdem liegt hier seit Monaten Stoff für Babyprinzenhosen und seit Jahren welcher für eine Kuscheljacke für mich.

Collage vom Neujahrsspaziergang durchs Dorf

Ich habe mir auch vorgenommen noch ein paar Streichholzschachteln zu machen. Das hat mir nämlich viel Spaß gemacht und ich habe noch einige Schachteln übrig. Meine 52 Schachteln verwahre ich zur Zeit so, da sollte mir aber noch etwas besseres einfallen.


Außerdem habe ich noch Einmachgläser aus dem Erbe meiner Großmutter bepflanzt und Amaryllis in die Vase gestellt.



Meine Blumen verlinke ich bei Holunderblütchens Friday-Flowerday.
Und den ganzen Post ;o) morgen bei Andreas Samstagsplausch.